Per Te
Brief an Gott

Lieber Gott, Heute schreibe ich dir aus einem einfachen Grund. Einfach kann man es zwar gar nicht nennen, aber für dich wird es sicherlich einfach sein. Menschen fragen sich wieso es Leid gibt. Wann ist es eigentlich entstanden? War es am selben Tag entstanden wo du den Mensch erschaffen hast? Oder ist es schon älter, so alt wie das Chaos aus dem unsere Welt entstand? Fragen über Fragen und nirgendwo sieht man Antworten. Viele scheinen das Leid gar nicht zu bemerken oder wollen es einfach nicht. Sie bemerken es erst wenn das Leid auch ihnen gilt und auch dann scheinen sie nicht zu wissen was das alles eigentlich bewirken soll. Andere hingegen sehen den Leid der anderen und fühlen so stark mit, dass sie selbst anfangen für diese Menschen zu leiden. Das Leid wird in hundert verschiedenen Völker erwähnt, es wird in hunderten von Sprachen darüber berichtet. Doch so sehr wir uns bemühen: Eine Antwort dafür WIESO es Leid gibt kann keiner geben. Einige sehen darin eine Erziehungsmaßnahme. Doch erzieht man in der modernen Welt so sein Kind? Heißt es heute nicht, dass man auf seine Kinder zugehen muss? Oder ist Gott da eine Ausnahme? Muss er sich nicht zusammen mit seinen Menschen verändern? Andere meinen es wäre eine Art Strafe und würde nur die Sündiger treffen. Doch was ist mit den Kindern die kurz nach ihrer Geburt sterben? Oder mit dem jungen Mann voller Träume und Ziele der sich sein ganzes Leben lang um andere kümmerte und plötzlich versterben musste? Was ist mit dem Arzt der täglich viele Leben rettet das von einem Familienmitglied aber nicht retten konnte? Haben diese Menschen auch gesündigt? Sollen wir einsehen dass wir unser Leben falsch lenken? Was aber wenn das Leid zu groß ist, die Last einen erdrückt und statt erzogen zu werden und ein neuer Mensch zu werden, man sich einfach das Leben nimmt? Müsste Gott das Leid nicht gerecht verteilen? Wieso geben Erwachsene Unmengen an Geld für eine Plastikschale mit vier Rädern aus, während andere Menschen das Geld für ihr Überleben brauchen und keine Hilfe bekommen? Wieso kauft man sich Schmuck, Luxuriöse Sachen wenn man weiß das draußen Millionen von Menschen hungern. An deren Leid sehen wir zu gerne vorbei. Trifft uns selbst ein schwerer Schlag erwarten wir alle das unsere Mitmenschen um uns stehen und sich nur um uns kümmern. Nächtelang lag ich im Bett und fragte mich hundert Fragen. Wieso zum Beispiel meine Cousine an Krebs sterben musste, wo sie doch gerade erst glücklich war und ein Kind erwartete? Wieso durfte ihre kleine Tochter Julia nie die Chance zu bekommen wie andere Kinder mit Vater und Mutter aufzuwachsen? Wieso erlaubte es mir Gott nicht mich zu verabschieden? Ähnlich war es bei meinem Onkel. Wieso musste er plötzlich ohne Vorwarnung an einem Herzstillstand sterben? Wieso passierte es gerade auf dem Weg zu mir nach Deutschland wo er mich doch so sehr sehen wollte, bei uns aber nie eintraf. Wieso starben bei mir schon 5 Personen in der Familie, wieso musste ich in so viele tote Gesichter sehen wenn doch andere in ihrem kurzem Leben noch niemanden wichtigen aus der Familie beerdigten? Habe ich so gesündigt? Ich glaube nicht. Doch Leid widerfuhr mich immer wieder und schien ein unsichtbarer Begleiter an meiner Seite zu werden. Doch eins kann ich sagen: Leid bringt einen weiter. Er macht einen stärker. Verantwortungsbewusster und offener der Welt gegenüber. Wer weiß schon wann unser Stündchen schlägt und wer uns nachtrauern wird? Schmerz lässt den wahren Wert des Lebens erkennen. Schmerz ist gleich Leid. Manchmal, da glaube ich, das Leid nötig ist um einen in eine bestimmte Richtung zu lenken. Ihm ein Ziel zu geben. Es gibt doch so viele Arten von Leid: mentales Leid, körperliches Leid und viele viel mehr. Keines ist schlimmer als das andere den jeweils das eigene Leid ist für jeden Menschen das schlimmste. Das ist Menschlich. Das ist das was Gott in uns erschuf am Tage an dem er uns den freien Willen gab. Doch wieso lässt Gott das ganze überhaupt zu? Wieso leiden bei Terroranschlägen so viele Menschen an etwas das nur eine kleine Anzahl Menschen geplant hatte. Wieso lässt Gott zu das diese Menschen ihn noch anbeteten und meinten sie würden es für ihn machen. Wieso beendet Gott das nicht? Er ist doch Allmächtig. Wieso schützt er nicht seine Schöpfung? Was soll den Gott andererseits machen? Es ist nicht seine Hand die das Leid verursacht sondern die seiner erstgeborener Kindern. Jedes Leid ist die Folge Bedingungen die erfüllt werden mussten um das Leid zuzulassen. Und genau dort sollten wir eingreifen. Doch wir tun es nicht? Wieso auch? Es ist doch einfacher Leid zuzulassen und dann zu meinen wie ungerecht das Leben doch wäre. Das ist es wirklich, denn wie sonst soll man es beschreiben, wenn doch andere in Reichtum ertrinken und andere in Armut verrecken? Doch jeder einzelne von uns bekommt die Chance sein Leben selbst zu bestimmen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Entscheidungen die wir in ihm treffen sollten dazu beitragen unnötiges Leid zu verhindern, denn wer verhindert das Schlechtes und Schmerz erfüllendes passiert den beschenkt das Leben reich. Nun schrieb ich den Text ohne wirklich darauf zu antworten. Was ist Leid? Was ist sein Sinn? Ganz sicher bin ich es mir nicht, schließlich kann ich nur spekulieren. Doch wie oft man selbst Leidet und anderen hilft ihren Leid zu überstehen ist nicht relevelant. Das einzige was zähl ist nicht die ganze Schuld auf sich zu laden. Denn so hat es Gott vermutlich nicht vorgesehen. Das wichtige ist selbst nach dem größtem Leid, dem größtem Schmerz wieder aufstehen zu können, tief Luft einzuatmen und zu sagen; „Selbst ein leidvolles Leben ist schöner als gar kein Leben“
19.12.08 22:09


Ein Brief an dich

Hallo, du fragst dich wahrscheinlich wer ich bin und wieso ich dir schreibe. Die antwort ist einfach. Du kennst mich nicht, doch ich schreibe weil ich dich liebe. Du kannst es nicht begreifen. Ich selbst auch nicht. Schließlich kenn ich dich ja noch nicht. Du haltest mich für verrückt? Ich verstehe dich, das tue ich mittlerweile auch. Wer schreibt schon an jemanden den er nicht kennt und sagt er liebt ihn. Dennoch weiß ich das du da bist. Irgendwo da draußen. Vielleicht nicht in der selben Stadt, vielleicht nicht einmal im gleichem Land. Wo auch immer du bist, ich weiß das du auf mich wartest und ich auf dich. Klingt absurd? Ich weiß. Doch was ist denn in unserer ganzen Existenz nicht absurd? Du hast keine Antwort. Ich auch nicht. Also belass ich es dabei. Das war mein erster Brief. Es werden weitere folgen. Vielleicht findest du mich bald? Liebe Grüße, Ich.
19.12.08 22:07


Seelenverwandt

Nun sitze ich hier alleine, die Lichter gehen langsam aus, alle Alltagsgeräusche schaffen nun Platz für die Stille und mein Körper ruht sich aus. Mein Kopf fühlt sich seltsam leer an und doch muss ich ihn an der Fensterscheibe stützen. Das Glas ist furchtbar kalt, eine ideale Bedingung um klare Gedanken zu bekommen. Ein kalter Schauder läuft mir über den Rücken, am bloßem Gedanke alleine zu sein. Doch bin ich alleine? Das Wort ist so absurd – in unserer Stadt leben über 10.000 Menschen, auf der ganzen Welt sind wir ca. 6 Milliarden. Überall leben um mich herum Menschen und dennoch... Ich bin einsam. Niemand steht bei mir, hält meine Hand und bewundert mit mir die Lichter zwischen den Dächern der Stadt. Niemand raubt der Anblick der Sterne den Atem, keiner spürt die in meinem Herzen lodernde Flamme. Ich fühl mich wie ein Geist: sieht alles und jeden und keiner sieht ihn. Kaum schließe ich müde meine Augen, da seh ich sie bereits: Dutzende, hunderte – ja sogar tausende Gesichter. Immer wieder suche ich eins das mir ähnelt, doch nicht etwa in der Augen-, Lippen-, oder Wangenform. Eins mit matten Augen die jeglichen Glanz verloren haben, mit Trauer, Wut und Angst auf den Lippen. Eins das wie meins von Alltagslasten ergraut ist, eins das wie meins leidet. Neben mir liegen Stapel von Blättern, meine Finger streifen sie und eine explosion der Gefühle bricht in mir aus. Was sind denn schon Buchstaben, unordentlich gemalte Zeichen? Aus Wörtern bilde ich Sätze, aus Sätzen Geschichten. Mit Geschichten fülle ich Bücher die dann Erinnerungen beim Leser hinterlassen. Meine Gedanken ihm zeigen. Für einen Moment packt mich ein unbeschreibliches Gefühl von Stolz und lässt mich tief ausatmen. Doch kaum versühre ich diese süße und berauschende Gefühl so spüre ich auch zorn. Menschen beschimpfen mich als Genie, staunen über den Tanz der Wörter die aus meiner Tinte entstehen, beneiden und bewundern mich. Doch wer bin ich schon? 180 Herzschläge pro Minute? 4 Liter Blut? Eine nie nachgewiesene Seele? Oder auch nur ein Opfer? Denn nun lebe ich vor mich hin ohne frei atmen zu können. Bin zu einem gefangenem meiner Gedanken geworden, sehe all das vor dem ich am liebsten meine Augen schließen würde. Doch ich kann nicht, anstatt sie zu schließen weinen meine matten Augen bittere Tränen. Ich sehe den Tod in seiner grausamsten Erscheinung, das Leid, die Verbrechen vor unseren Augen, den Schmerz der Opfer. Kämpfen möchte ich aus ganzem Herzen doch meine Hände sind gebunden aufgrund meiner mangelnden Erfahrung, meines Alters, meiner Herkunft und Gedanken. LAUT SCHREIEN! – ja, das möchte ich tun, doch ich stolpere über meine eigene Zunge, spreche Laute anstatt Wörter, sinnloses Gewirr anstatt Sätze. Voll Verzweiflung sitze ich dann vor einem leerem Blatt und versuche das was ich nicht sagen kann niederzuschreiben! Schweigsam bin ich geworden, distanziert zu mir und der Welt, stehe wie ein Zeuge daneben anstatt einzugreifen. Menschen sagen Ich sei arrogant, sehen meine Angst und Verzweiflung nicht. Vielleicht bin ich auch nur eine gute Schauspielerin die es niemandem erlaubt hinter ihre Fassade zu blicken. Doch was bringt mit ein Reichtum an Geschichten, ein Vermögen an Wörtern? - Nichts außer Einsamkeit. Jemand versucht mich weinend zu sehen, bittere Tränen fließen zu sehen. Doch er zeigt sich nie im Licht, bleibt im sicherem Schatten versteckt. „Wer bist du?“ „Zeig dich!“ Doch all mein Flehen, all meine Bitten bleiben unerhört. Wer bist du Fremder, der du mich leiden sehen möchtest? Zeige dich doch! - Denn dich zu finden übersteigt meine Kräfte. Dann suche ich halt lieber nach dem, der mir versprochen wurd, den der meine Seele siehe und in ihrem Labyrinth nicht verloren geht. Sei mir bitte wie ein Bruder, schenke mir deine Liebe bedingungslos und ich revangiere mich! Vielleicht bist du schon hier, stehst vor meinem Antlitz, schaust mir täglich in die Augen und ich sehe dich nicht? Vielleicht reichst du mir deine Hand, die ich nicht sehen kann oder will. WO sind die selben matten Augen die den Hades erblickt haben? WO? Denn wer, WER wünscht sich nicht jemanden zum Halten, zum Umarmen ... zum Beschützen? Wer weiß wie ich meinen Bruder oder meine Schwester noch Unbekannt lieben kann ohne verlacht zu werden? Soll mir doch endlich jemand sagen wieso ich noch immer allein bin, mein Seelengegenstück noch nicht gefunden hab. Soll es nicht für jeden einen Seelenverwandten geben? Wer denkt, fühlt und lebt wie ich? Wo ist der, der mein Spiegelbild ist? Nun stehe ich wieder vollkommen still hier über den Dächern, am Anfang eines nie endenden Kreislaufs angelangt. Finde ich den der zu mir passt hier? Wo soll ich nach ihm suchen? Es gibt genug Menschen auf der Welt, doch ich will den finden der mir alleine gilt, denn der nur zu mir passt. Alle Beziehungen der Welt sind gut, doch ich suche nach der die „perfekt“ ist. Kälte ordnet meine Gedanken? – Von wegen! Wider sind sie da, wieder überfallen sie mich.... ... meine traurigen und unendlichen Gedanken.
15.12.08 05:54


Gott sein

Wer von uns hatte den Gedanken nicht schon einmal, das er selbst Gott sein wollte. Für einen kurzen Moment alles wissen, alles sehen! Die Tüchtigen belohnen und die Trägen bestrafen? Der Dumme denkt sich dann: „ Es macht keinen Sinn darüber nach zu denken, das passiert ja eh nicht. - Der Weise hingegen nimmt ein Stift und ein leeres Blatt Papier und fängt an zu schaffen. Er baut fremde Gebirgszüge, lässt Menschen erzittern und den Himmel, den erlässt er grenzenlos. Aus Wörtern schafft er Menschen sowie andere Rassen. Entscheidet über Leben und Tod, Glück und Unglück. Ihr haltet mich für Größenwahnsinnig? – Mag sein. Ihr fragt wieso ich schreibe? – Habt ihr es denn eben nicht gelesen? Ich schreibe um Gott näher zu sein, einem winzigem Teil seiner Macht zu erlangen. Dies allein ist der Grund wieso ich Tage damit verbringe fremde Länder, Rassen und Kulturen entstehen zu lassen. Ein jeder Mensch ist ein Buch: - voller Geschichten. Solche Bücher erschaffe ich, lass sie überleben. Wieso ich fantasy mag? Das unwahre, unnatürlich und „ungnädigste“ Art der Literatur. Weil es für mich einfach das größte Können auf der ganzen Welt ist, in der heutigen rein wissenschaftlicher Zeit, an das unbewiesene zu glauben. An das was hätte sein können – muss es aber nicht, an das was vielleicht lebte, auch wenn nur in der Phantasie. Daran glaube ich und deswegen schreibe ich.
15.12.08 05:52


Für dich - Per te

Für dich würde ich sterben. Das meine ich sogar ernst. Es sind nicht nur leere Wörter die ich in die Luft werfe um dich zu beeindrucken. Ich meine es wirklich so. Für dein Lachen würde ich mich zum Clown machen. Es würde mich nicht stören wenn die ganze Welt über mich lachen würde. Ich wäre glücklich wenn du es tust. Für einen Augenblick mit dir würde ich die ganze Welt bereisen. Auch wenn der nur einen Atemzug lang wäre. Es würde mir ausreichen, da jede Sekunde mit dir wertvoll ist. Für deinen Duft in meinem Kopf würde ich die Luft anhalten. Bis zu unserem nächstem Treffen würde ich nicht atmen. Nur um deinen Duft allein im Kopf zu haben. Für einen deiner Küsse würde ich alles tun. Mit alles meine ich wirklich alles. Denn allein schon einer gibt mit Mut alles zu überstehen. Selbst der Tod wäre ein lächerlicher Gegner für mich. Für dein Herz würde ich mich täglich bei Gott bedanken. Denn so hätte er mir das kostbarste gegeben das er je erschaffen hat. Doch weißt du was das traurigste daran ist? Du weißt davon nichts. Du starrst mich aus einem Foto an. Du weißt nicht das ich es hab. Du ahnst nicht dass da in der anderen Ecke der Welt jemand da ist, der dir grenzenlose Liebe geben möchte und dafür nichts erwartet. Du glaubst vielleicht ich wäre verrückt, das kann ich nicht ernst meinen. Doch ich tue es. Mein Herz entschied da sich längst gegen meinen Verstand. Trotzdem schaust mich immer noch aus diesem einem Bild an. Und mir wird klar: Was auch immer ich für dich tun würde, du wirst es nie erfahren. Das macht mich traurig. Und so weine ich für dich. Du siehst: alles was ich tue ich eh nur für dich.
14.12.08 21:09


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